Licht auf der Kohlenbahntrasse

Wie de Westfälsich Anzeiger in der Druckausgabe vom 15.12.2020 berichtete, finden im Moment Bauarbeiten zur Beleuchtung Kohlenbahntrasse im Hammer Norden statt.Die Initiative dazu geht auf die Fraktion der SPD zurück und ich finde die Beleuchtung von Radwegen wirklich eine gute und notwendige Sache.

Kohlenbahntrasse

Nach meinem Eindruck wird die Kohlenbahntrasse häufig als Leuchtturmprojekt für die Radverkehrsplanung in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel gesehen. Wenn man von den überflüssigen Umlaufsperren absieht, die mit einem Lastenrad oder mit Fahrradanhänger kaum passierbar sind und gerade nicht zu viele Menschen ihre Hunde ausführen, ist es ein sehr schöner Radweg.

Aber wie sich die Kohlenbahntrasse in ein Radwegekonzept für die Stadt Hamm integriert, erschließt sich mir nicht. Der Weg Richtung Osten endet unvermittelt vor einer Kleingartenanlage. Kein Hinweisschild leitet ins Zentrum weiter, es gibt auch keine Radwege Richtung Zentrum.

Wer sich auskennt fährt vielleicht über den Nordenheideweg in die Innenstadt. Nach Verkehrsplanung sieht das nicht aus. In Richtung Bockum-Hövel gibt es ebenfalls keine Hinweisschilder, wie man von der Kohlenbahntrasse in das Stadtteilzentrum gelangt.

Sehr viele Radfahrende benutzen für den Weg ins Hammer Zentrum den ausgeschilderten Weg über die Kornmersch zur Münsterstraße. Hier sollte dringend eine Beleuchtung installiert werden und endlich sollte auch das Teilstück zwischen Kindergarten und Münsterstraße geteert werden, wie es vor Jahren schon angekündigt wurde und und immer noch nicht umgesetzt ist.

Die Umlaufsperren auf der Kohlebahntrasse sind weiterhin ein Ärgernis. Ich schaffe es nicht, mit meinem Anhäger ohne Rangieren durchzukommen.

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